2. Liga interregional: FC Sursee - SC Goldau 2:1 (1:1)
Niederlage im letzten Vorrundenspiel
pfr. Zwischen dem FC Sursee und dem SC Goldau stand es lange Zeit 1:1. Zeno Huser glich die Führung der Luzerner in der achten Minute aus. Doch der eingewechselte Dedic erzielte in der 92. Minute den Siegestreffer für den FC Sursee.
Startphase hatte es in sich
Beide Mannschaften erlebten zuletzt schwierige Spiele. Der FC Sursee verlor seine letzten beiden Spiele, der SC Goldau holte aus den letzten drei Partien einen Punkt. Dies wollten die beiden Teams in diesem letzten Spiel in der Vorrunde ändern, und wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren. Es entwickelte sich eine interessante Startphase, mit Chancen auf beiden Seiten. Die erste Torchance gehörte dem Heimteam, und diese wurde bereits zur Führung ausgenutzt: Captain Joos setzte mit einem schönen Steilpass Peter am rechten Flügel in Szene. Der pfeilschnelle Peter zog in den Strafraum und legte den Ball Nagbe pfannenfertig vor die Füsse. Nagbe brauchte nur noch einzuschieben, der FC Sursee lag nach fünf Minuten in Führung. Nur wenige Minuten später ereignete sich eine fast identische Szene. Wieder brach Peter am rechten Flügel durch, seine Hereingabe kam diesmal zu Türkal. Türkal prüfte SCG-Torhüter Andy Kälin mit einem Schuss aus kurzer Distanz, der Goldauer Torhüter hielt jedoch bärenstark und bewahrte seine Mannschaft mit einer Glanzparade vor dem zweiten Treffer (8.). Statt 2:0 hiess es wenige Sekunden später 1:1. Marini lancierte im direkten Gegenangriff Zeno Huser. Der Goldauer Topskorer liess sich diese Chance alleine vor Torhüter Meier nicht nehmen und glich aus (8.).
Marini verletzt sich
Auch die nächste Grosschance sollte den Gästen aus Goldau gehören: Nach einem Eckball von Marini zimmerte der aufgerückte Innenverteidiger Raphael Suter einen Ball mit dem Kopf an die Latte (16.). Doch nur eine Zeigerumdrehung später stand wieder Andy Kälin im Mittelpunkt des Geschehens. Türkal prüfte den Goldauer Schlussmann mit einem Schuss aus 16 Metern, Kälin reagierte jedoch wieder stark und parierte den Schuss mit dem Fuss (17.). An Torchancen mangelte es den beiden Teams in den ersten 45 Minuten wahrlich nicht, genutzt werden konnte jedoch keine mehr. Bürgi kratzte einen Kopfball von Mamede auf der Torlinie weg (34.), und Zeno Huser sah seinen Schuss von Torhüter Meier pariert (35.). Kurz vor der Pause sahen die 290 Zuschauer auf der Schlottermlich noch einmal gute Chancen für die beiden Mannschaften. Torschütze Nagbe verpasste das Ziel mit einem Kofpball aus wenigen Metern (44.), und Koni Huser scheiterte mit seinem Schuss an Torhüter Meier (45.). Mit einen leistungsgerechten Unentschieden ging man in die Pause. Zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr auf dem Spielfeld war Sandro Marini. Der Goldauer Spielgestalter musste das Feld bereits nach 24 Minuten mit einer Zerrung verlassen. Er wurde durch Liridon Simoni ersetzt.
Spiel flacht ab
In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel merklich ab. Dem SC Goldau fehlten nach der Auswechslung von Marini die zündenden Ideen. Der FC Sursee machte sich das Leben mit vielen Fehlpässen selber (unnötig) schwer. Die einzige Goldauer Torchance in der zweiten Halbzeit ereignete sich in der 68. Minute. Ein Freistoss von Nuza flog in den Strafraum, Suter und Torhüter Meier verpassten den Ball, welcher knapp am Pfosten vorbeiflog. In der Schlussviertelstunde spielte nur noch der FC Sursee. Zu mehr als einigen Weitschüssen, welche allesamt eine Beute des starken Kälins wurden, reichte es den Luzernern jedoch nicht. Vielleicht verliessen sich die Goldauer in der Schlussphase zu fest auf ihren Torhüter, denn ein grober Schnitzer in der Verteidigung brachte dem FC Sursee in der Nachspielzeit den Siegestreffer. Die Goldauer Verteidigung brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der eingewechselte Dedic nahm das Geschenk dankend an und versorgte den Ball aus kurzer Distanz im Tor (92.). Allerdings wollten die Goldauer vor dieser Szene einen weiteren Verteidiger ins Spiel einwechseln. Marco Zahler stand schon einige Zeit an der Seitenlinie parat, doch die Rufe, einen letzten Wechsel vorzunehmen, blieben beim Unparteiischen unerhört, obwohl die Möglichkeit dazu bestanden hätte. Ein glücklicher Sieg für den FC Sursee, welcher jedoch aufgrund der Spielanteile in der zweiten Halbzeit nicht unverdient war. Nach vier sieglosen Spielen scheint die Winterpause für den SC Goldau zur rechten Zeit zu kommen. Trotzdem beenden die Goldauer eine insgesamt starke Vorrunde auf dem guten vierten Platz.
Fussball, 2. Liga interregional: FC Sursee - SC Goldau 2:1
Schlottermlich, 290 Zuschauer, SR Lussi - Tore: 5. Nagbe 1:0, 8. Zeno Huser 1:1, 92. Dedic 2:1 - FC Sursee: Meier; Wyder, Dahinden, Hauri (60. Celik), Kistler; Mamede; Peter, Joos, Türkal (70. Bättig), Pizzo; Nagbe (81. Dedic) - SC Goldau: Kälin; Villiger (46. Spichitig), Flückiger, Suter, Bürgi; Bosshart, Huwyler; Marini (24. Liridon Simoni), Nuza, Koni Huser; Zeno Huser - Verwarnungen: 65. Koni Huser (Reklamieren), 88. Liridon Simoni, 93. Huwyler (beide wegen Foulspiel) - Bemerkungen: 16. Lattenkopfball Suter, Goldau ohne Ehrbar (verletzt).
2. Liga interregional: SC Goldau - FC Ibach 3:3 (2:0)
Gerechtes Unentschieden nach turbulentem Spiel
pfr. Der SC Goldau und der FC Ibach trennen sich im Schwyzer Derby 3:3 Unentschieden. Die Goldauer starteten stark in die Partie und lagen nach 21 Minuten mit 2:0 in Führung. Doch die Gäste aus Ibach drehten die Partie in der zweiten Halbzeit. Nach 90 Minuten stand es 2:2 Unentschieden. In einer dramatischen Nachspielzeit ging der FC Ibach durch Lustenberger in Führung, ehe Nuza in der 93. Minute den erneuten Ausgleich erzielen konnte.
Fulminanter Goldauer Start
Der Goldauer Trainer Bruno Spiess musste seine Mannschaft auf einigen Positionen umstellen. Neben den gesperrten Zeno Huser und Fabian Huwyler musste auch Olivier Flückiger für das Derby krankheitsbedingt Forfait erklären. Thomas Spichtig ersetzte den Goldauer Captain in der Innenverteidigung jedoch vorzüglich. Überhaupt merkte man dem Goldauer Spiel die diversen Absenzen zu Beginn nicht an. Das Heimteam startete stark in die Partie. Marini lancierte nach elf Minuten Bosshart mit einem herrlichen Steilpass. Bosshart vollstreckte alleine vor Torhüter Malnati eiskalt und brachte den SC Goldau früh in Führung (11.). Doch damit nicht genug. Die "Tierpärkler" wollten mehr. Nuza schickte nur vier Minuten nach dem Führungstreffer Marini auf die Reise, Marini verfehlte das Ziel jedoch alleine vor Malnati knapp (15.). Der zweite Goldauer Treffer liess dennoch nicht lange auf sich warten. Einer, der gegen den FC Ibach regelmässig trifft, war für das zweite Tor verantwortlich. Shkembim Nuza versenkte einen Freistoss aus 18 Metern in den Maschen (21.). Der SC Goldau lag früh mit zwei Toren in Führung, vom FC Ibach war bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel zu sehen. Und es sollte für die Gäste noch schlimmer kommen. Torhüter Malnati verletzte sich und musste nach nur 29 Minuten durch Ibrahimi ersetzt werden.
Ibach dreht das Spiel
Der FC Ibach gab dieses Spiel aber noch lange nicht verloren. Ibrahimi war ein starker Ersatz für Malnati und fand sofort ins Spiel. Und je länger die Partie dauerte, desto stärker wurden die "Muotädörfler". Spätestens die Einwechselung von Spielertrainer Marinko Jurendic nach 55 Minuten brachte den definitiven Umschwung in diesem unterhaltsamen Derby. "Der FC Ibach setzte in der zweiten Halbzeit alles auf eine Karte. Leider konnten wir keinen Konter zu einem weiteren Treffer nutzen", bilanzierte der Goldauer Trainer Bruno Spiess nach dem Spiel. Der Ibächler Druck auf das Goldauer Tor wurde nun kontinuierlich erhöht und in der 64. Minute fiel der Anschlusstreffer. Der Ex-Goldauer Xhevat Lokaj setzte sich im Mittelfeld durch und erzielte mit einem trockenen Schuss aus 20 Metern das 2:1 (64.). Nun war der FC Ibach fast nicht mehr zu halten. Die Gäste strebten nun vehement den Ausgleich an, liessen den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren und erhöhten noch einmal den Druck auf das Goldauer Tor. Der SC Goldau kam zu einzelnen Konterchancen, welche jedoch allesamt ungenutzt blieben. Der Ausgleich fiel in der 86. Minute. Nach einen Eckball flog der Ball Jurendic vor die Füsse. Der Spielertrainer des FC Ibach lässt sich solche Chancen nicht entgehen und erzielte den verdienten Ausgleich (86.).
Dramatische Nachspielzeit
Doch wer nun dachte "das war es", der irrte sich. Und zwar gewaltig. Die Nachspielzeit war das Sahnehäubchen auf einer starken Partie, welche die beiden Schwyzer Kantonsrivalen ablieferten. Zuerst knallte Jevremovic einen Freistoss aus 18 Metern an die Latte (90.)! Kurz darauf erreicht eine Flanke Samuel Lustenberger, welcher direkt abzog und den Gast aus Ibach in der 92. Minute zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung schoss. Die Goldauer liessen den Kopf aber nicht hängen und zeigten eine tolle Moral. Noch einmal wurde angespielt, und der Ball Richtung Strafraum des FC Ibach gespielt. Dort brachte Shkembim Nuza den Ball unter Kontrolle. Nuza setzte sich im Sechzehner gegen zwei Gegenspieler durch, schoss den Ball an Ibrahimi vorbei und erzielte in der 93. Minute den erneuten Ausgleich! Der Schlusspunkt auf ein tolles - und über weite Strecken - sehr faires Derby, welches mit einem gerechten Unentschieden endet.
Fussball, 2. Liga interregional: SC Goldau – FC Ibach 3:3 (2:0)
Sportplatz Tierpark, 400 Zuschauer, SR D. Schärli, Oberkirch – Tore: 11. Bosshart 1:0, 21. Nuza 2:0, 64. Lokaj 2:1, 86. Jurendic 2:2, 92. Lustenberger 2:3, 93. Nuza 3:3 – SC Goldau: Kälin; Bürgi, Spichtig, Suter, Ehrbar (71. Zahler); Marini, Villiger, Bosshart, Liridon Simoni (67. Jozef Simoni); Nuza, Koni Huser – FC Ibach: Malnati (29. Ibrahimi); Saner, Wasescha, Dacic, Di Secli (55. Jurcevic); Steiner, Lustenberger, Hoxha, Lokaj, Jevremovic; Afazi (93. Kündig) – Verwarnungen: 33. Lokaj (Reklamieren), 37. Liridon Simoni, 45. Wasescha (beide wegen Foul), 62. Hoxha (Reklamieren) – Bemerkungen: 90. Lattenschuss Jevremovic, Goldau ohne Flückiger (krank), Zeno Huser, Huwyler (beide gesperrt), Ibach ohne Kost, Jurcevic, Ruhstaller, Peter
2. Liga interregional: SC Goldau - FC Eschenbach 3:4 (2:3)
Zweite Niederlage für den SC Goldau
pfr. In dieser torreichen Partie stand es nach 20 Minuten bereits 2:2. Dem Gast aus Eschenbach gelang jedoch kurz vor und nach der Pause je ein weiteres Tor. Zwar konnten die Goldauer den Spielstand noch einmal verkürzen, zu mehr reichte es der Mannschaft von Trainer Bruno Spiess allerdings nicht.
Torreiche Startphase
Die Gäste aus Eschenbach reisten mit nur drei Punkten und als Tabellenletzter nach Goldau. Verunsichert war die Mannschaft von Trainer Jörg Portmann deswegen keineswegs. Dies merkten auch die Goldauer, welche vor dieser Partie satte 19 Punkte mehr auf dem Konto hatten als die Gäste. Samuel Stocker schoss den FC Eschenbach mit der ersten Chance gleich in Führung. Stocker kam an der Strafraumgrenze an den Ball, hatte genügend Zeit um sich den Ball optimal zurecht zu legen, und liess mit einem platzierten Schuss dem Goldauer Torhüter Thomas Blaser - welcher den verletzten Stammtorhüter Andy Kälin ersetzte - keine Abwehrchance (10.). Doch die Goldauer Reaktion liess nicht lange auf sich warten. Im darauffolgenden Angriff setzte sich Koni Huser unwiderstehlich am rechten Flügel durch, seine pfannenfertige Hereingabe brauchte Zeno Huser nur noch ins Tor zu schieben (11.). Und sechs Minuten später liess Zeno Huser seinen zweiten Treffer folgen: Nach einem Eckball kam der Ball zum Goldauer Topskorer, Huser fackelte nicht lange und versorgte den Ball mit seinem neunten Saisontreffer im Tor (17.). Doch auch diese Führung sollte nicht lange Bestand haben. Schäfer erzielte wiederum nur eine Zeigerumdrehung später den Ausgleich. Alleine vor Blaser hatte der Eschenbacher Stürmer keine Probleme, den erneuten Ausgleich herzustellen (18.).
Gäste mit mehr Biss
Keine Frage, der Ausgleich war für die Gäste aus Eschenbach nicht unverdient. Die Mannschaft von Trainer Jörg Portmann musste in Goldau unbedingt punkten. Die Eschenbacher waren eine sehr aufsässige Mannschaft, gingen aggressiv in die Zweikämpfe und rissen das Spiel mehr und mehr an sich. Zuerst vergab Schäfer die Eschenbacher Führung, als er - allerdings aus offsideverdächtiger Position - alleine vor Blaser auftauchte, den Ball aber am Tor vorbei schoss (29.). Dennoch gingen die Gäste noch vor der Pause in Führung: Eine schöne Flanke von Höltschi kam wiederum zu Thomas Schäfer, der Eschenbacher Stürmer brachte den Ball unter Kontrolle, behielt diesmal die Nerven und versorgte den Ball im Tor (40.).
Goldau nahe am Ausgleich
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte: mit einem Tor für die Gäste! Samuel Stocker schoss den FC Eschenbach mit seinem zweiten Treffer mit zwei Toren in Front (53.). Vorentschieden war die Partie jedoch noch nicht. Suter wurde nach einem schnell ausgeführten Freistoss von Marini angespielt, der Goldauer Innenverteidiger liess sich alleine vor Gästetorhüter Buholzer die Chance nicht nehmen und verkürzte auf 3:4 (67.). Noch blieben mehr als 20 Minuten zu spielen! Und die Chancen auf den Ausgleich waren durchaus da. Nur wenige Sekunden nach dem Anschlusstreffer wäre dieser beinahe bereits gefallen. Ein Schuss des eingewechselten Villigers wurde von Henzen beinahe ins eigene Tor abgelenkt (68.). Danach vergaben Marini und Zeno Huser den Ausgleich aus guten Abschlusspositionen. Eine letzte Chance bot sich Shkembim Nuza bereits in der Nachspielzeit. Der Goldauer konnte sich den Ball für einen Freistoss aus 20 Metern zurecht legen. Der Schuss von Nuza kam zwar aufs Tor, war aber kein Problem für den stark spielenden Eschenbacher Torhüter Buholzer (93). Es blieb bei dieser knappen Niederlage für den SC Goldau. In den nächsten Spielen müssen sich die Goldauer wieder steigern, wollen sie den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren. Denn mit Hergiswil, Ibach und dem FC Sursee warten in den letzten drei Spielen starke Gegner auf die Tierpärkler.
Fussball, 2. Liga interregional: SC Goldau – FC Eschenbach 3:4 (2:3)
Sportplatz Tierpark, 200 Zuschauer, SR F. Hänggi, St. Gallen – Tore: 10. Stocker 0:1, 11. Zeno Huser 1:1, 17. Zeno Huser 2:1, 18. Schäfer 2:2, 40. Schäfer 2:3, 53. Stocker 2:4, 67. Suter 3:4 – SC Goldau: Blaser; Huwyler (46. Bürgi), Flückiger, Suter, Ehrbar (46. Villiger); Marini, Bosshart, Spichtig, K. Huser (72. L. Simoni); Nuza, Z. Huser – FC Eschenbach: Buholzer; Frank, Zimmermann (63. Henzen), L. Emmenegger, Ulrich; Höltschi, Odermatt, Mazoll (75. Duss), Stocker, M. Emmenegger; Schäfer (88. Neff) – Verwarnungen: 43. Marini (Unsportlichkeit), 46. Mazoll, 55. K. Huser (beide Foulspiel), 81. Z. Huser (Reklamieren) – Bemerkungen: Goldau ohne Kälin (verletzt).
2. Liga interregional: FC Hergiswil - SC Goldau 2:1 (1:0)
Effizienz entscheidet das Spitzenspiel
pfr. Der SC Goldau verliert das Spitzenspiel gegen den FC Hergiswil. Die Nidwaldner gingen mit zwei Toren in Führung, ehe Zeno Huser in der 83. Minute auf 2:1 verkürzen konnte. Nur wenige Sekunden nach dem Anschlusstreffer traf Nuza mit einem Weitschuss die Torumrandung. Mit dem FC Hergiswil setzte sich schlussendlich die effizientere Mannschaft durch.
Pfostenschüsse in der Startphase
Welche der beiden Mannschaften findet wieder zum Siegen zurück? Dies die Frage vor dem Spitzenspiel. Beide Mannschaften hatten ihre letzte Partie verloren. Die Goldauer gegen Eschenbach, der FC Hergiswil gegen den FC Sursee. Die Gäste aus Goldau ergriffen zuerst die Initiative. Koni Huser setzte nach 16 Minuten einen Schuss aus spitzem Winkel an den Pfosten! Doch die Hergiswiler zogen kurz darauf in der "Holztreffer-Statistik" gleich. Luca Vogel knallte den Ball, aus bester Abschlussposition, ebenfalls an die Torumrandung. Den Nachschuss setzte Weber neben das Tor (27.).
Hergiswil zieht sich zurück..
Kurz vor der Pause ging das Heimteam in Führung. Blättler konnte nach einem langen Ball alleine auf den Goldauer Torhüter Kälin ziehen, der Hergiswiler liess sich diese Chance nicht nehmen und schoss das Heimteam in Führung. Nun zogen sich die Nidwaldner komplett zurück und machten die Räume noch enger. Die Gäste bissen sich in der zweiten Halbzeit an der gut organisierten Hergiswiler-Abwehr fast die Zähne aus. Trotzdem kam die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess zu Chancen: Koni Huser verpasste das Ziel mit seinem Schuss - nach schöner Einzelleistung - knapp (47.). Und ein Schuss von Zeno Huser aus spitzem Winkel konnte von Torhüter Samuel Blättler über die Latte gelenkt werden (56.).
...und lauert auf Konter
Doch die Einheimischen beschränkten sich nicht auf das Verwalten ihres knappen Vorsprungs. Die Hergiswiler lauerten auf Konter und ein solcher Konter brachte der Mannschaft von Trainer Reto Burri auch den zweiten Treffer. Weber schloss den Angriff über Eberhard und Mombelli erfolgreich ab und schoss das Heimteam mit zwei Toren in Front (75.).
Goldau gibt nicht auf
Gegen die gut organisierte Hergiswiler Defensive hatte die Goldauer Offensivabteilung kein leichtes Spiel. Vieles passte in diesem Spiel nicht zusammen, doch etwas stimmte jederzeit: der Einsatz! Auch nach dem zweiten Gegentreffer gaben sich die Gäste nicht geschlagen. In der 83. Minute luchste Zeno Huser einem Hergiswiler Verteidiger den Ball ab, und verkürzte mit einem trockenen Schuss auf 2:1. Damit war die Spannung zurück in der Partie. Und Nuza brachte die Hergiswiler wenige Sekunden nach dem Anschlusstreffer noch einmal gehörig ins Zittern. Einen Weitschuss aus 20 Mettern knallte Nuza an die Latte (83.). Zu mehr reichte es den Gästen aber nicht. Neben der Niederlage hatte dieses Spiel noch ein weiterer Wermutstropfen. Zeno Huser kassierte seine vierte Gelbe Karte. Damit wird der Goldauer Topskorer im Schwyzer Derby gegen den FC Ibach am kommenden Samstag fehlen.
Fussball, 2. Liga interregional: FC Hergiswil - SC Goldau 2:1 (1:0)
Grossmat, 150 Zuschauer, SR Rothenfluh - Tore: 40. Jason Blättler 1:0, 75. Weber 2:0, 83. Zeno Huser 2:1 - FC Hergiswl: Samuel Blättler; Hensler (75. Hüsler), Adrian Vogel, Basil Arnold, Mombelli; Zimmermann (23. Weber), Würsch, Luca Vogel, Jason Blättler; Eberhard, Norman Blättler (54. Devin Arnold) - SC Goldau: Kälin; Huwyler, Flückiger, Suter, Bürgi; Marini, Spichtig (61. Liridon Simoni), Bosshart, Konrad Huser; Nuza, Zeno Huser - Verwarnungen: 16. Mombelli, 60. Weber, 68. Zeno Huser, 76. Würsch, 84. Huwyler (alle wegen Foulspiel), 91. Nuza (Reklamieren) - Bemerkungen: 16. Pfostenschuss Konrad Huser, 27. Pfostenschuss Luca Vogel, 83. Lattenschuss Nuza, Goldau ohne Villiger (krank).
2. Liga interregional: Losone Sportiva - SC Goldau 1:2 (1:1)
Goldau siegt und ist neuer Leader
pfr. Der SC Goldau gewinnt zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in Losone und übernimmt dank diesem Sieg, und der Spielverschiebung von Zug 94, die Tabellenführung. Das Heimteam ging bereits nach zehn Minuten in Führung, Marini glich das Spiel jedoch noch vor der Pause aus. Nuza erzielte in der 72. Spielminute den hochverdienten Siegestreffer.
Losone geht mit erster Chance in Führung
Die Gäste aus Goldau starteten gut in die Partie. Marini und Zeno Huser vergaben jedoch die ersten beiden Chancen. Doch nach zehn Minuten ging das Heimteam, entgegen dem Spielverlauf und mit der ersten Torchance, in Führung. Pierantoni liess dem Goldauer Torhüter Kälin mit seinem Abschluss alleine vor dem Tor keine Chance. Doch die Goldauer liessen sich vom Rückstand nicht beirren und spielten weiter munter nach vorne. Die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess war überlegen, im Abschluss aber noch mit zu wenig Durchschlagskraft. Es dauerte bis in die 39. Minute, ehe auch dieses Manko beseitigt werden konnte. Marini wurde von Nuza herrlich lanciert und erzielte alleine vor Torhüter Maconi den verdienten Ausgleich.
Nuza mit dem Siegestreffer
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie der erste Durchgang. Die Goldauer waren weiterhin die bessere Mannschaft, doch Losone kam wiederum zu einer guten Torchance: Ciaburri setzte sich am linken Flügel durch. Seine gute Flanke kam zu Pierantoni, doch diesmal verpasste der Torschütze zum 1:0 den Ball alleine vor Kälin (57.). Dies sollte die letzte Chance für die Tessiner gewesen sein. Von nun an spielte nur noch der Gast aus Goldau. Zeno Huser vergab die Führung in der 58. Minute. Alleine vor Maconi scheiterte der Goldauer Topskorer gleich zweimal am stark reagierenden Tessiner Torhüter. Und nur zwei Minuten später die nächste Chance für den Goldauer Stürmer. Koni Huser setzte seinen Bruder mit einer schönen Flanke in Szene, doch der Schuss von Zeno Huser kullerte knapp am Tor vorbei (60.). Für einmal sollte Zeno Huser - an diesem sonnigen Herbsttag im Tessin - kein Tor gelingen. Umso schöner, wenn dafür andere Spieler in die Bresche springen. Shkembim Nuza übernahm diesen Job. Im Stile eines Slalomfahrers umkurvte er die Tessiner Verteidigung und versenkte den Ball in der Torecke (72.). Die hochverdiente Führung für die Gäste war Tatsache. Kurz vor Schluss wäre Nuza beinahe noch sein zweiter Treffer gelungen. Der kurz zuvor eingewechselte Jozef Simoni luchste dem Tessiner Captain Tami den Ball ab, und schickte Nuza auf die Reise. Nuza scheiterte aber an Torhüter Maconi (85.)
Goldau neuer Tabellenführer
Doch es reichte auch ohne den zweiten Treffer von Nuza für die Spiess-Elf zum Sieg. Es war für den SC Goldau, in seiner zehnten Saison in der interregionalen 2. Liga, der erste Sieg in Losone. Als kleine Zugabe übernehmen die „Tierpärkler“ auch gleich die Tabellenspitze. Dies zwar nur, weil das Spiel von Tabellenführer Zug 94 verschoben werden musste, ansehen lässt sich die „1“ vor dem SC Goldau aber trotzdem ganz gut.
Fussball, 2. Liga interregional: Losone Sportiva – SC Goldau 1:2 (1:1)
Campo Saleggi, 200 Zuschauer, SR E. Staubi, Bern - Tore: 9. Pierantoni 1:0, 39. Marini 1:1, 72. Nuza 1:2 – Losone Sportiva: Maconi; Ferrini, Tami, Previero; Cetrangolo; Covelli, Fregno, Minelli (76. Gamba), Kronauer (67. Leovac); Ciaburri, Pierantoni – SC Goldau: Kälin; Bürgi, Flückiger, Suter, Ehrbar; Marini (84. Spichtig), Villiger, Huwyler, K. Huser (68. L. Simoni); Nuza, Z. Huser (82. J. Simoni) – Verwarnungen: 13. Covelli (Foul), Fregno (Reklamieren) – Bemerkungen: Goldau ohne Bosshart (gesperrt), Losone ohne Brusa (gesperrt).