3. Liga: SC Goldau II - FC Sins 1:2 (0:1)
Goldau ohne Fortune
Die Tierpärkler verlieren gegen den FC Sins mit 1:2 und verharren weiterhin im Tabellenkeller.
Der Murer-Elf steht ein harter Winter bevor. Die Goldauer konnten sich in der Vorrunde nur ein marginales Fettpolster von sechs Punkten anfressen. Auch der zufriedenstellende Auftritt gegen Sins vermochte die prekäre Lage nicht zu entschärfen.
Solides Handwerk im ersten Umgang
Ernst Murer versuchte nach Kräften seinen Ärger zu verstecken. Der SCG-Trainer stand vor der Umkleidekabine und liess das Spielgeschehen nochmals Revue passieren. Trotz mehr Spielanteilen und besseren Chance hatte es erneut keine Punkte gegeben. In der Tat startete Goldau konzentriert und kam, als das Spiel noch jung war, zu Chancen. Das Mannschaftsgefüge schien kompakt. Doch ein ärgerliches Missgeschick in der einheimischen Defensive führte zum 1:0 Rückstand. Zwei Verteidiger standen sich im Wege. Nutzniesser war Völker. Er bekam den Ball mustergültig von einem Mitspieler serviert. Ohne Mühe vollstreckte er. Dieser Stich ins Herz der Goldauer vermochte sie aber nicht aus der Bahn zu werfen. Weiterhin versuchten sie die Aargauer Verteidigung zu knacken. Vorerst jedoch ohne Erfolg.
Mangelnde Chancenauswertung
Kaum war der Anpfiff zur zweiten Halbzeit verstummt, rollte ein Angriff Richtung Sinser Gehäuse. Obwohl Moser den Ausgleich nur knapp verfehlte, war es die Initialzündung für weitere gefährliche Goldauer Angriffe. Es resultieren teils hochkarätige Chancen, die allesamt versiebt wurden. Erst als Domgjoni zu einem Sturmlauf ansetzte, die Gästedefensive aus den Angeln hob und mustergültig Horat bediente, war der Ausgleich bewerkstelligt. Die Freude der Einheimischen war von kurzer Dauer. Ein weiteres Geschenk der Gastgeber nahmen die Sinser dankend an. Würsch konnte völlig unbedrängt einen Corner zur erneuten Führung einschieben. Obwohl noch zwanzig Minuten blieben das Blatt noch zu wenden, war das Schicksal Goldaus besiegelt. Dieser Gegentreffer hatte die Tierpärkler endgültig auf die Bretter geschickt.
Tierpark. - 150 Zuschauer - Tore: 27. Völker 0:1. 67. Horat 1:1. 70. Würsch 1:2. - SC Goldau II: Kurtulus; Krasniqi, Elmiger, Keller, P. Schuler, Keiser, Metaj, O. Schuler, Domgjoni, Moser (79. Philipp), Reding (46. Horat) - FC Sins: Peterhans; Müller, Häring, Niederberger, Hänsli, R. Brügger, Brun (87. Überschlag), Völker (75. F. Brügger), Nogara, Arnold, Würsch - Bemerkungen: Goldau ohne De Santis, Sutter und Arnold.
3. Liga: FC Ebikon - SC Goldau II 6:3 (4:0)
Goldaus Defensive nicht auf der Höhe
Das Resultat täuscht. Beide Mannschaften haben gleich viel vom Spiel. Nur kränkelt die Verteidigung der Gäste extrem und lässt in der ersten Halbzeit vier Tore zu.
Demnächst ist die Hälfte der Saison vorüber – und die Goldauer sind in der Tabelle immer noch dort, wo es ungemütlich ist. Auffallend ist dieses Jahr vor allem die hohe Anzahl erhaltener Gegentreffer. Auch am letzten Samstag schepperte es zu oft im Goldauer Kasten.
Immer nach demselben Muster ausgehebelt
Das Spiel war noch jung und die spärlich erschienen Zuschauer sahen einen Spielzug, der sich wie ein roter Faden durch die erste Halbzeit zog. Ein Ball in die Tiefe und schon war die zu weit aufgerückte Goldauer Defensive ausgehebelt. Viermal dieser Spielzug im ersten Durchgang: viermal Tor. Die Offensivkräfte der Luzerner liessen sich nicht bitten und nutzten die Freiheiten souverän, die ihnen vor Schlussmann Gerig offeriert wurden. Die Tierpärkler spielten zwar munter mit, vergaben aber ihre Chancen. So verwertete Othmar Schuler in der 13. Minute einen Elfmeter nicht, der zwischenzeitlich den Ausgleich bedeutet hätte. Ob das Spiel in andere Bahnen gelenkt worden wäre? Lassen wir die Spekulationen.
Spiel dreht
Nicht mehr viel deutete auf einen Punktgewinn hin. Doch plötzlich begann sich die Spiellage zu wenden. Nach zwei Drittel des Spieles rollten die Goldauer das Feld von hinten auf. Othmar Schuler stand richtig und verwertete einen Abpraller. Moser reüssierte auf einen Penalty und Keiser zündete eine Rakete, welche für vieles entschädigte. Nun wankte Ebikon. Goldau schnupperte nun am einen Punkt. Doch just in dieser beherzten Sturm- und Drangphase unterlief dem Goldauer Schlussmann ein fataler Lapsus. Ein Befreiungsschlag landete zum Entsetzen der Murer-Elf im Tor. Dieser nahm dem Sturmlauf der Gäste den Wind aus den Segeln. Sie konnte nicht mehr reagieren. Stattdessen mussten sie noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen.
3. Liga: FC Ebikon - SC Goldau II 6:3 (4:0)
Tore: 6. Meyer 1:0. 23. Mahler 2:0. 31. M.Thürig 3:0. 36. Mahler. 66. O. Schuler 4:1. 70. Moser 4:2. 77. Keiser. 4:3. 80. R. Thürig 5:3. 88. M. Thürig 6:3. - FC Ebikon: Leuthard; Meyer, Imhof, Paloka, Sulejmani (58. Farina), R. Thürig, Mahler (89. Schuhmacher), M. Thürig, Emmenegger (53. Egli), Cerza, Brunner. – SC Goldau II: Gerig; Metaj, Elmiger, Zahler, Krasniqi, Keiser, Hinno (62. Philipp), O. Schuler, Moser, Inderbitzin (68. Reding), Domgjoni. – Bemerkungen: SCG ohne P. Schuler und Mujic.
3. Liga: SC Goldau II - FC Hünenberg 2:0 (1:0)
Goldau setzt ein positives Signal
2:0 gegen ein schwaches Hünenberg
In einem über weite Strecken faden Spiel setzen sich die Einheimischen durch. Zwei Gewaltschüsse entscheiden die Partie und hieven Goldau vorerst einmal über den Strich.
Keisers Bombe
Dass beide Mannschaften schwierige Zeiten durchleben, blieb den Zuschauern nicht verborgen. Die Qualität des Spiels verharrte mit zwei Ausnahmen auf tiefem Niveau. Der Gast aus Hünenberg verzeichnete den etwas besseren Start. Gefährlich wurde es aber selten und ausser einem Pfostenschuss resultierte nichts. Die Gastgeber ihrerseits brauchten einige Zeit, bis sie ins Spiel kamen, dann aber gleich wuchtig. Der 18-jährige Jungspund Keiser zündete eine Rakete und jagte das Leder aus rund 35 Metern zur Führung in die Maschen. Keller wollte es ihm einige Zeigerumdrehungen gleich tun, doch sein Distanzschuss wurde von Schlussmann Mollo erfolgreich entschärft.
Eine Stunde ohne Glanzlichter
Danach spielte sich das Geschehen weitgehend im Mittelfeld ab. Ausser einem Freistoss des Hünenberger Captains Wyss und ein Schuss aus naher Distanz von Goldaus Methusalem O. Schuler war kein Salz in der Suppe. Dass die Zuschauer bei Laune gehalten wurden, könnte am Kaffee-Zwetschgen-Konsum oder an der Vorfreude auf die Steiner Chilbi gelegen haben. Jedenfalls war die obligate Spielzeit schon verstrichen, als sich Goldau noch einmal aus der Umklammerung der Gäste löste und einen Konter lancierte. Reding wurde auf die Reise geschickt und knallte den Ball zum 2:0 Endresultat ins Netz. Die Erleichterung der Einheimischen über die drei Punkte war noch lange nach dem Spiel zu spüren. Neben dem Sieg stimmt auch die Abwehrleistung zuversichtlich. Zum ersten Mal blieb die Murer-Elf ohne Gegentor.
SC Goldau II - FC Hünenberg 2:0 (1:1)
Tierpark. – 150 Zuschauer. – Tore: 15 Keiser 1:0. 90. Reding 2:0. - SC Goldau II: Kurtulus; Metaj, Elmiger, Keller, Suter, Keiser (83. Bürgi), Zahler, O. Schuler, Mujic (81. Reding), Philipp (73. P. Schuler), De Santis. – FC Hünenberg: Mollo; G. Simsek, Pavlovic, E. Baumann (80. Sesar), Andermatt, Gisler, Wyss (68. Acar), D. Simsek (70. Meuli), S. Baumann, Josic, Perkola. – Bemerkung: Goldau ohne Hinno und Moser.
3. Liga: SC Goldau II - SC Steinhausen 1:3 (1:1)
Ohne Leidenschaft in die Niederlage
Der SCG hat am Samstag zum fünften Mal verloren. Das 1:3 kommt den Tierpärkler vor dem Gang ins Tal ungelegen.
Vor zwei Wochen zeigten sich erste Lichtblicke. Doch die drei Punkte und die zweiwöchige Spielpause verliehen der Murer-Elf nicht den erhofften Elan.
Start nach Mass – das war‘s schon
Den Einheimischen gelang der Auftakt wunschgemäss. Bereits nach wenigen Minuten nickte De Santis eine präzise Flanke zur Führung in die Maschen. Wer dachte, dieser Treffer mobilisiere weitere Kräfte und sorge für Ruhe im Spiel der Tierpärkler, wurde bitter enttäuscht. Von Sand im Getriebe konnte keine Rede sein, denn es war schlichtweg kein Getriebe mehr vorhanden. Die Goldauer spulten ihr Pensum ohne Biss und Leidenschaft ab. Der Gast aus Steinhausen war kaum gefährlicher, kam aber trotzdem zum Ausgleich. Knapp vor der Pause gelang Wolfensberger der unerwartete Ausgleich. Er profitierte von einem Missverständnis in der Goldauer Defensive.
Zweite Halbzeit identisch mit der ersten
Was die beiden Equipen darboten, konnte weiterhin keine Zuschauer von den Sitzen reissen. Auf eine Reaktion des Gastgebers wartete man vergeblich. Im Gegenteil: Kurz nach dem Pausentee klingelte es wieder im Gehäuse von Gering. Er liess einen scharfen, aber harmlosen Freistoss von Schlumpf passieren. Und wieder tat sich in den Reihen der Einheimischen nichts. Zusammenhangloses und lethargisches Gekicke war angesagt. In der 88. Minute schoss Scherer die Goldauer definitiv ins Elend. 1:3. Der Schlusspfiff wenige Zeigerumdrehungen später setzte dem Leiden der Tierpärkler ein gnädiges Ende. Will man die dringend benötigten Punkte im Nachholspiel gegen Moutathal einfahren, muss sehr viel "Stierenblut" getrunken werden. Es bleibt die Hoffnung: Hungrige Wölfe sind am gefährlichsten.
3. Liga: SC Goldau II - SC Steinhausen1:3 (1:1)
Tierpark. – 150 Zuschauer. – SR Herger. – Tore: 6. De Santis 1:0. 38. Wolfensberger 1:1. 52. Schlumpf 1:2. 88. Scherrer 1:3. – SC Goldau II: Gerig; Suter, Keller, Elmiger, P. Schuler, Philipp, O. Schuler, Zahler, Keiser (85. Bürgi), De Santis (60. Horat), Inderbitzin (69. Hinno). – SC Steinhausen: Weber; Agner, Kamm, Bosshard, Habermacher, Scherer, Roth, Hoxha, Betschart, Schlumpf, Wolfensberger (90. Kündig), Eiholzer. – Bemerkungen: Goldau ohne Metaj, Moser und Mujic.
3. Liga: FC Ibach II - SC Goldau II 2:2 (1:0)
Ein wenig Licht im Goldauer Schattenreich
Der SCG betreibt gegen FC Ibach einen hohen Aufwand, aber Fortschritte zeigten sich beim 2:2 nicht.
Es war offensichtlich: Die Goldauer plagen viele Sorgen. Im Vergleich zur letzten Saison gibt's nur eine Konstante. Die Spieler sind mehr oder weniger die gleichen. Sonst wähnt man sich in einem anderen Film. In der Defensive und in der Offensive herrscht Verunsicherung. Ein Blick auf die Tabellenlage spricht Bände. Trotzdem: Die Mannschaft lebt! Eindrücklich bewies sie dies letzten Samstag, als sie einen 2:0 Rückstand wettmachten.
Chancen waren da
Der Auftakt zum Derby war von Hektik geprägt und beruhigte sich erst im Verlaufe der ersten Halbzeit. Zu dieser Zeit hätte Goldau in Front liegen müssen. Doch die Abschlussversuche der beiden Tierpärkler Offensivkräfte Horat und Inderbitzin verfehlten das Ziel. Die Gäste hatten das Spiel mehrheitlich unter Kontrolle, wobei dann und wann eklatante Schwächen zu Tage traten. So in der 30. Minuten. R. Lekic konnte völlig unbedrängt aus 20 Metern abdrücken. Sein abgelenkter Schuss war unhaltbar für Schlussmann Kurtulus. Dieses Tor lähmte die Goldauer vollends. Nichts ging mehr. Dass die Ibächler nicht mehr Profit als das Tor von Samet Skrijeli zum 2:0 aus dieser Verunsicherung schlagen konnte, lag an der Harmlosigkeit der Gastgeber.
Die Tierpärkler raufen sich zusammen
Der 2:0 Rückstand stiess die Murer-Elf nicht ins Elend. Ganz im Gegenteil. Die Gäste waren im Stolz gekränkt und bliesen zum Gegenangriff. Die Offensivaktionen waren zwar kein Genuss für Fussballästheten, aber sie gewannen mehr und mehr an Durchschlagskraft. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang der ersehnte Anschlusstreffer. De Santis hämmerte einen indirekten Freistoss in den Netzhimmel. 15 Minuten später gelang demselben Spieler der Ausgleich. Den scharfen Schuss von Inderbitzin konnte Schlussman Okan nur vor die Füsse des Goldauer Angreifers abwehren. Dieser drückte das Leder hinter die Linie: 2:2. Die Erleichterung über diesen Punktgewinn war gross, sehr gross.
3. Liga: Ibach II - Goldau II 2:2 (1:0)
Gerbihof. – 200 Zuschauer. – Pehlül. – Tore: 30. R. Lekic 1:0. 61. Samet Skrijeli 2:0. 71. De Santis 2:1. 87. De Santis 2:2. – Ibach II: Okan; N. Lekic, Samir Skrijeli, Ramic, Baric, Zeba, Vodanovic (60. Kozina), Suljovic (70. Novalic), R. Lekic, Samet Skrijeli (80. Radat), Rexhaj. – Goldau II: Kurtulus; Krasniqi, Metaj, Elmiger, Moser, Hinno, De Santis, Keiser (82. Reding), Mujic, Inderbitzin, Horat (55. Domgjoni).