5. Liga: FC Ingenbohl - SC Goldau III 0:2 (0:1)

Nie gefährdeter Auswärtssieg

Bei strömendem Regen und eisiger Kälte wurde das Spiel auf dem Hauptspielfeld im Wintersried ausgetragen. Verdienter Sieg gegen harmlosen Gegner. Die Goldauer sowie auch die Ingenbohler mit dem letzten Aufgebot. Torschützen Koller und Flipp.

Von Beginn weg übernahmen die Goldauer das Spieldiktat. Die ersten hundertprozentigen Chancen liessen nicht lange auf sich warten. Schmidig brachte aber den Ball zweimal nicht ins Ziel. Der Einsatz stimmte, aber das Netz zitterte nicht. Es brauchte ein zweimaliges Nachsetzen von Koller, der im Strafraum einfach nicht locker liess und dem gegnerischen Torwart ein trockener Schuss in die Maschen setzte. Gespielt war knapp eine Viertelstunde.

Nun war scheinbar der Torhunger gestillt und keine nennenswerten Aktionen waren zu verzeichnen. Es dauerte bis zur 27. Minute, bis sich die erste einigermassen gefährliche Aktion vor dem Goldauer Tor abspielte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff flankte Schmidig herrlich auf Dummermuth, der aber diese einzigartige Kopfballchance verpasste. So ging es zum Aufwärmen in die Kabinen.

Flipp brachte die Entscheidung

Die zweite Halbzeit, dasselbe Bild. Die Goldauer griffen an und die Einheimischen verteidigten. Allerdings Spielten die Ingenbohler konsequenter auf den Mann. Kurz nach dem Halbzeitpfiff wurden die einzigen Ersatzspieler Contratto und Flipp eingewechselt. So gewann der Angriff der Gäste wieder etwas an Kraft. Eine wunderbare Kombination auf der linken Seite führte schlussendlich zu Contratto, der seinen Flankenball von Flipp im Tor versenkt sah. Es war die 70. Minute.

Die Einheimischen konnten keinen Profit vom heftigen Rückenwind ziehen. Es dauerte bis zur 80. Minute, bis ein scharf getretener Freistoss von Contratto über die Latte gelenkt wurde. Nach dieser herrlichen Parade ging noch einmal ein Ruck durch die Goldauer. Leider konnten die herausgespielten Chancen nicht mehr verwertet werden. So blieb es beim verdienten 2:0.

Nächste Woche geht die Reise zum Schlusslicht nach Erstfeld. Mit der gleichen Einstellung sollte der nächste Dreier eingefahren werden.

5. Liga: FC Ingenbohl - SC Goldau III 0:2 (0:1)
20 Zuschauer - Tore: 13. Koller 0:1, 70. Flipp 0:2 - SC Goldau III - Tino Contratto, Koller, Krienbühl, Bühler, Bättig, Jütz, Dummermuth, Reto Schmidig, Flipp, Conte, Ivo Schmidig, Fabio Contratto, Trivun

3. Liga: SC Goldau II - FC Muotathal 0:0 (0:0)

Keine Tore im Derby

Goldau kommt gegen den Kantonsrivalen zu besseren Chancen, vermag diese aber nicht in Bares umzumünzen.

Über die Bedeutung dieser Partie war man sich auf beiden Seiten im Klaren. Das Motto lautete dementsprechend: verlieren verboten! Diese Brisanz schien nicht ohne Folgen. Viele Zuschauer strömten aus dem Muotathal ins Tierpark Stadion und sorgten so für Gleichstand auf den Rängen.

Goldau nahe an der Führung

Beide Mannschaften gingen hoch konzentriert ans Werk. Es entwickelte sich eine flotte Partie. Den Gastgebern gelang es als erste, gefährliche Aktionen zu schaffen. Besonders wenn die Gäste über die Seiten kamen, geriet die Moutathaler Defensive ins Wanken. Diese Anfälligkeit zog sich wie ein roter Faden durch Umgang eins. Aus den ersten Musterflanken resultierten jedoch nicht mehr als Rundschläge. Die Thaler meldeten in der 20. Minuten erstmals ihre Ambition an. Doch Marcel Gwerders Schuss war zu unpräzis. Danach folgten Möglichkeiten für beide Mannschaften, die zur Führung gereicht hätten. Zuerst waren die Tierpärkler am Drücker. Wieder wurde über die Seiten Gefahr heraufbeschworen. Die präzisen Flanken wurden jedoch fahrlässig vergeben. Mitten in dieser Goldauer Sturmphase schnappte sich Joel Betschart das runde Leder, überlief die einheimische Verteidigung, scheiterte jedoch mit einem schwachen Abschluss an Kurtulus.

Penaltypfiff blieb aus

Nach dem Pausentee setzten die Gäste die erste Duftmarke. Wieder war es eben genannter Betschart, der den Ball knapp neben das Tor setzte. Anschliessend büsste das Spiel den Schwung ein und plätschert vor sich hin. Erst in der 60. Minute hauchte De Santis dem Goldauer Spiel neuen Elan ein. Sein Abschluss wurde jedoch brillant von Schlussmann Marty ins Behind gelenkt. Die nächste Goldauer Offensivaktion hatte es in sich. Naumann wurde von Marty im Sechzehner zu Boden gecheckt. Zum Entsetzen der Einheimischen blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Kurze Zeit später liess Betschart seine Klasse erneut aufblitzen. Mit einem Lobball wollte er Kurtulus überlisten. Sein Vorhaben war nicht von Erfolg gekrönt. Zum Schluss stand nochmals Marty im Rampenlicht. Zuerst entschärfte er einen Kopfball von de Santis und als die obligate Spielzeit schon um war, verkürzte er gegen Naumann geschickt den Winkel. Seine Rettungstat verhinderte, dass die Punkte in Goldau blieben.

Wem nützts?

Nach dem Schlusspfiff konnte vor allem bei der Murer-Elf eine Enttäuschung eruiert werden. Sie hatten gute Chancen gehabt, sündigten aber nicht zum ersten Mal in der Rückrunde vor dem gegnerischen Gehäuse. Die Gäste werden wohl nicht ganz unzufrieden die Heimreise angetreten haben. Sie liessen den Abstand zu den Goldauern nicht anwachsen. Wem dieser Punkt in der Endabrechung mehr nützt, werden wir wohl erst nach dem 22. Spieltag wissen.

3. Liga: SC Goldau II: FC Muotathal 0:0 (0:0) - Sportplatz Tierpark: 250 Zuschauer - SR: Schöpfer - SCG II: Kurtulus; Metaj, Elmiger, Keller, Schuler, Ehrbar, Hinno, Huser, Domgjoni (62. Keiser), Moser (54. Naumann), De Santis - FCM: Marty; Gwerder Manuel, Föhn, Mettler, Gewerder D., Schelbert S. (46. Schelbert A.), Betschart J., Betschart S., Schelber D., Suter, Gwerder Marcel

3. Liga: FC Hünenberg - SC Goldau II 1:0 (0:0)

Wenig Unterhaltsames

Die Murer-Elf kann sich nicht aus dem Abstiegsstrudel lösen. Hünenberg gewinnt dank einer Unachtsamkeit in der Goldauer Defensive mit 1:0.

Ratlosigkeit machte sich auf den Gesichtern breit, als der Schiedsrichter die ereignisarme Partie abpfiff. Viel hatten sich die Gäste vorgenommen. Mit einem Sieg sollte das Polster zum gefürchteten Strich dicker werden. Es kam anders, obwohl die Tierpärkler mehr Chancen hatten.

Laue Halbzeit

Der perfekte Rasen hätte eigentlich die Spieler zu einem angeregten Fussballspiel animieren müssen. Irgendwie liess dies die Protagonisten kalt. Es dauerte etliche Minuten bis zum ersten Mal ein Tor ins Visier genommen wurde. Perkolas Hammer verfehlte das Ziel indes knapp. Mehr und mehr kamen nun die Gäste besser ins Spiel. Vor allem De Santis versuchte seine Equipe in Front zu schiessen. Doch seine Abschlüsse blieben allesamt erfolglos. Abgerundet wurde die erste Halbzeit von dem Spieler, der auch für die erste Aktion verantwortlich war – Perkola. Sein satter Schuss wurde bravouröse von Kurtulus entschärft.

Eine Unachtsamkeit – ein Tor

Der zweite Umgang begann mit einem Donnerschlag. Curaci wurde bei einem Corner am zweiten Pfosten vergessen. Der scharf getretene Eckball wurde zum idealen Zuspiel. Dankend nahm er an und donnerte die Kugel in die Maschen: 1:0. Die Gäste wussten nun, was es geschlagen hatte. Die Reaktion liess nicht lange auf sich warten. De Santis Kopfball wurde von Hünenbergs Schlussmann in extremis über die Latte gelenkt und Naumann vergab einige Zeigerumdrehungen später unbedrängt per Kopf.

In der Folge konnte sich der SCG zwar eine leichte Übermacht erspielen, doch richtig gefährlich wurde es für die einheimische Defensive kaum. Erst als 10. Minuten vor Schluss Domgjoni Fahrt aufnahm und alleine auf Mollo zustürmte, kam wieder Spannung auf. Sein Abschluss zischte um Haaresbreite am Tor vorbei. Diese Aktion sollte die letzte bedeutende des Spieles sein.

FC Hünenberg : SC Goldau II 1:0 (0:0). - Ehret: 80 Zuschauer.- Tore:-50. Curaci:- FC Hünenberg: Mollo; Rodriguez, Curaci, S. Baumann, E. Baumann (72. Sprecak), Gisler (81. Tunaj), Wyss, Gatto (82. Burger), Yilmaz, Tosun.- SCG II: Kurtulus; Keller, Schuler, Spichtig, Krasniqi, I. Bürgi, De Santis (60. Moser), Simoni, Naumann, Keiser (64. Domgjoni) Mujic (80. D. Bürgi). - Bemerkungen: Goldau ohne Metaj und Horat

5. Liga: FC Küssnacht a/R a - SC Goldau III 2:2 (2:2)

Verdientes Remis im Derby

Wie im letzten Heimspiel musste der SC Goldau gegen den FC Küssnacht auswärts auf Kunstrasen antreten. Trotzdem war es ein gutes Spiel, jedoch mit wenigen Höhepunkten in der zweiten Halbzeit. Wieder gaben die Goldauer eine schnelle Zwei-Tore-Führung leichtfertig aus der Hand.

Gleiches Spielgeschehen, anderes Spiel

Die Goldauer übernahmen sofort das Kommando. Bereits in der zweiten Minute konnte der Küssnachter Torwart einen Freistoss von Jütz nur über die Latte lenken. Den fälligen Corner konnte von der Küssnachter Hintermannschaft nur ungenügend geklärt werden. Der Ball kam zu Bühler, dieser haute das Leder direkt zur 1:0-Führung in die linke untere Ecke. Küssnacht konnte sich kaum befreien. In der zehnten Minute wurde Zürcher auf der rechten Seite steil eingesetzt. Sein herrlicher Lobball senkte sich zum 2:0 ins Netz, nachdem er das Laufduell gegen seinen Gegenspieler gewann. Wie gegen Schattdorf ging danach allerdings die Konzentration flöten. Ein Konter in der 15. Minute führte zum Anschlusstreffer. Nun besannen sich die Goldauer wieder auf ihr Spiel, allerdings ohne zwingende Chancen. Nach einer „Billard-Kombination“ zwischen Goldauer und Küssnachtern im Strafraum kam der Ball plötzlich zum freistehenden Schmidig. Doch dieser drosch das Runde, anstatt ins leere Tor, in den Ballfänger dahinter. Das war eine Chance, wie man sie nur selten sieht. Kurz vor dem Pausenpfiff enteilte der Küssnachter Stürmer der zu stark aufgeschlossenen Abwehr und versenkte eiskalt zum 2:2-Halbzeitresultat.

Zweite Halbzeit mit wenigen Chancen

Die zweite Halbzeit mussten die Goldauer ohne den verletzten Mittelfeldmotor Bühler in Angriff nehmen. Die Verteidigung hatte sich besser auf die bulligen Stürmer eingestellt. Küssnacht kam kaum zu Torchancen. Jedoch gleiches Bild bei den Gästen. Die Goldauer blieben immer wieder in der Küssnachter Verteidigung hängen. Ein Freistoss von Dummermuth in der 75. Minute konnte der Küssnachter Torwart gekonnt abwehren. Als sich alle mit dem Unentschieden abgefunden hatten, wurde Dummermuth auf der linken Seite lanciert. Seine Hereingabe konnte Flipp aber nicht im leeren Tor unterbringen. Dies war die grösste Gelegenheit in der zweiten Halbzeit. Somit endete ein gutes Spiel mit einem gerechten Remis. Mit einer wenig besseren Chancenauswertung wäre sogar ein Sieg nicht ganz unverdient gewesen.

Am nächsten Samstag 17:00 Uhr folgt ein weiteres Auswärtsspiel gegen den FC Ingenbohl.

5. Liga: FC Küssnacht a/R a - SC Goldau III 2:2 (2:2)
30 Zuschauer - Tore: 3. Bühler 0:1, 10. Zürcher 0:2, 15. Küssnacht 1:2, 44. Küssnacht 2:2 - SC Goldau III: Tino Contratto, Koller, Krienbühl, Elmiger, Müller, Zürcher, Bühler, Bättig, Jütz, Dummermuth, Reto Schmidig, Flipp, Traxel, Conte, Kuny, Ivo Schmidig

5. Liga: SC Goldau III - FC Schattdorf 3:2 (3:2)

Gutes Spiel trotz starkem Föhn

Das Spiel war geprägt von starkem Wind, Kampf und letztlich viel Glück auf Goldauer Seite. Ein beruhigender Zwei-Tore-Vorsprung wurde nach neun Minuten leichtsinnig verspielt. Die Gäste aus Schattdorf trafen in der 91. Minute mittels Penalty nur den Pfosten.

Unterhaltsame 1. Halbzeit

Die Goldauer spielten mit dem Wind im Rücken sofort auf Angriff. Bereits in der dritten Minute klingelte es im Tor der Urner. Bühler versenkte einen Freistoss aus 20 Metern in der rechten unteren Torecke. Kurze Zeit später konnte sich Jütz mittels herrlichem Doppelpass mit Bättig die Ecke aussuchen. Er wählte die weite Ecke und schon stand es 2:0. Ein schöner Angriff über mehrere Stationen konnte Bättig mit seinem Abschlussversuch nicht krönen. Das wäre die Vorentscheidung gewesen. Es schien, als hätten die Einheimischen das Spiel bereits im Sack. Diese lasche Einstellung wurde von den Gästen arg bestraft. Nach 20 Minuten stand es bereits wieder 2:2. Unglaubliche Fehler und das grosse Aufbäumen der Urner führte zu diesem Zwischenresultat. In der 35. Minute führte ein schönes Zuspiel von Kuny auf Zürcher zum erneuten Vorsprung der Eisenbähnler. Trotz starkem Wind verdienten sich beide Mannschaften ein Lob für das Gezeigte bis zur Pause.

Schattdorf drückt auf den Ausgleich

Unmittelbar nach der Pause hatte Ivo Schmidig die Chance, mit dem Kopf die Führung auszubauen. Doch leider verpasste er das Tor um Haaresbreite. Nach dem Pausentee drückte Schattdorf auf den Ausgleich. Die grösste Chance resultierte in der 60. Minute. Mit einer Drehung im Strafraum liess der Urner Stürmer die gesamte Abwehr stehen. Seinen Schuss aus sieben Metern konnte Torhüter Contratto mit dem linken Bein abwehren. Eine weitere Glanztat des Goldauers, welcher sich in einer absoluten Topform befindet. Alle Goldauer Konterangriffe versandeten im Nichts. Eine davon hatte Reto Schmidig per Kopf. Doch auch er hatte sein Visier nicht richtig eingestellt. Der FC Schattdorf spielte ab der 70. Minute nur noch mit 10 Mann. Auf die zweite gelbe Karte folgte die Rote innerhalb kurzer Zeit für den gleichen Spieler. Diese Unterzahl war jedoch kaum zu spüren. Es rollte Angriff um Angriff auf das Goldauer Gehäuse. Chancen waren aber bis zur Nachspielzeit Mangelware. Ein Konter der Goldauer wurde wieder abgefangen. Ein weites Zuspiel fand den Schattdorfer Stürmer auf der Sechszehnerline, wo ein klares Foul zum Penalty führte. Der Schütze zeigte aber Nerven. Der Ball prallte an den linken Torpfosten. Ein riesiger Jubel brandete durchs Stadion Tierpark wegen des verschossenen Elfmeters.

Ein schlussendlich äusserst glücklicher Sieg der Einheimischen in einem kampfbetonten und „windigen“ Spiel.

5. Liga: SC Goldau III - FC Schattdorf 3:2 (3:2)

70 Zuschauer - Tore: 3. Bühler 1:0, 9. Jütz 2:0, 14. Schattdorf, 20. Schattdorf, 35. Zürcher 3:2 - SC Goldau III: Tino Contratto, Trivun, Krienbühl, Elmiger, Kuny, Zürcher, Bühler, Bättig, Jütz, Dummermuth, Müller, Flipp, Traxel, Reto Schmidig, Ivo Schmidig