2. Liga interregional: FC Eschenbach - SC Goldau, 19.05.2012, 18.00 Uhr
Goldaus nächster Gegner ist in Fahrt
pfr. Am Samstag spielt der SC Goldau in Eschenbach. Die Luzerner haben nach einer miserablen Vorrunde mit nur sieben Punkten in der Rückrunde Gas gegeben und sich von den Abstiegsplätzen verabschiedet. Dabei trägt der Eschenbacher Aufschwung einen Namen.
Der Rückkehrer
Nach einer katastrophalen Hinrunde darbten die Eschenbacher mit nur sieben Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Doch in der Rückrunde stiegen die Luzerner wie Phönix aus der Asche und holten aus neun Spielen 19 Punkte. Dabei trägt der Eschenbacher Höhenflug einen Namen: Benjamin Stauber. Der agile Stürmer versuchte in der Vorrunde sein Glück in der Challenge League beim FC Wohlen, konnte sich in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse jedoch nicht durchsetzen und wechselte in der Winterpause wieder zu seinem Stammverein nach Eschenbach. Vor allem ihm und seinen Toren ist der Höhenflug der Mannschaft von Trainer Jörg Portmann zu verdanken.
Goldauer Niederlage in der Vorrunde
Von den sieben Punkten, welche der FC Eschenbach in der Vorrunde ergattern konnte, holten die Luzerner drei in Goldau. Der FC Eschenbach gewann ein torreiches Spiel mit 3:4. Die "Spiess-Elf" hat mit dem FC Eschenbach also noch eine Rechnung zu begleichen. Der zuletzt gesperrte Goldauer Captain Olivier Flückiger kehrt wieder in die Mannschaft zurück. Der SC Goldau will in Eschenbach die zuletzt gezeigten guten spielerischen Leistungen bestätigen und die sich bietenden Torchancen konsequent ausnützen.
2. Liga interregional: SC Goldau – Losone Sportiva 3:1 (1:0)
Goldauer Arbeitssieg
pfr. Der SC Goldau gewinnt gegen Losone Sportiva mit 3:1. Die überlegen spielenden Goldauer gingen in der 38. Minute durch einen herrlichen Freistosstreffer von Shkembim Nuza mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus dem Tessin konnten die Partie kurz nach dem Seitenwechsel ausgleichen, doch Huwyler und erneut Nuza sicherten den Goldauern in der Schlussphase den verdienten Sieg.
Maconi im Mittelpunkt
Als sich Shkembim Nuza in der 38. Minute den Ball zurechtlegte, und den Freistoss aus 18 Metern herrlich im Tor versorgte, war die Erleichterung in Goldau spürbar. Die Führung für das Heimteam war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess dominierte die abstiegsbedrohten Tessiner aus Losone nach Belieben. Doch immer wieder scheiterten die Goldauer am stark spielenden Gästetorhüter Maconi. So zum Beispiel nach elf Minuten, als ein zügig vorgetragener Goldauer Angriff über Marini und Nuza zu Zeno Huser kam. Der Goldauer Topskorer sollte aber für einmal ohne einen persönlichen Treffer bleiben und scheiterte aus guter Abschlussposition an Maconi. Oder sieben Minuten später: Marini spielte den öffnenden Pass auf Villiger, der Goldauer Mittelfeldspieler scheiterte jedoch alleine vor dem Tor ebenfalls an Maconi (18.)
Aber die Gäste aus dem Tessin waren nicht bloss zum Vergnügen in die Innerschweiz gereist. Die akut vom Abstieg bedrohte Mannschaft von Spielertrainer Stefano Jelmorini brauchte in Goldau dringend Punkte, um sich vom zweitletzten Tabellenplatz zu lösen. So lauerten die ultradefensiv eingestellten Tessiner auf Konter. Und ein solcher hätte Losone in der 19. Minute fast in Führung gebracht. Sposito prüfte Kälin mit einem satten Schuss aus 16 Metern, der Goldauer Torhüter parierte den noch abgefälschten Schuss jedoch mit einem starken Reflex. Es war dies jedoch die einzige torgefährliche Aktion der Gäste im ersten Durchgang. Weiter ging es mit Einbahnfussball in Richtung Tor von Losone, welcher in der 38. Minute und dem sehenswerten Freistosstreffer von Nuza belohnt wurde.
Ausgleich kurz nach der Pause
Wenige Minuten nach dem Pausentee - und einer Unachtsamkeit in der Goldauer Verteidigung - wurde der Ausgleich Tatsache. Nach einem Schuss von Covelli verwertete Pierantoni den Abpraller sicher im Tor (48.). Es waren dies nun die besten Minuten der Gäste aus Losone. Covelli prüfte Kälin mit einem satten Schuss aus 25 Metern, der Goldauer Schlussmann war aber zur Stelle und lenkte den Ball über die Latte (56.).
Späte Tore zum verdienten Sieg
"Hätten wir die Tore geschossen, wäre es ein überragender Sieg von uns gewesen. So blieb es beim Arbeitssieg", sagte der Goldauer Trainer Bruno Spiess nach dem Spiel. Die Goldauer hätten nach einer Stunde Spielzeit mindestens vier oder fünf Tore erzielen können, stattdessen stand es 1:1! Diesen Makel versuchten die "Tierpärkler" in der Schlussphase zu korrigieren. Es war erneut Shkembim Nuza der es mit einem Freistoss versuchte. Aus der gleichen Distanz wie beim 1:0 knallte Nuza den Ball diesmal jedoch an die Latte (65.). Es blieb einem Spieler vorbehalten das Heimteam in Führung zu schiessen, welcher ansonsten für die defensive Arbeit im Mittelfeld zuständig ist; Fabian Huwyler versenkte eine Freistossflanke von Sandro Marini mit dem Kopf im Tor (80.). Fünf Minuten später wurde Marini im Strafraum von den Beinen geholt. Shkembim Nuza verwandelte den Penalty sicher zum 3:1 und sicherte seiner Mannschaft den hochverdienten Sieg (86.).
Fussball, 2. Liga interregional: SC Goldau – Losone Sportiva 3:1 (1:0)
Sportplatz Tierpark, 150 Zuschauer, SR A. Borra, Schwerzenbach – Tore: 38. Nuza 1:0, 48. Pierantoni 1:1, 80. Huwyler 2:1, 86. Nuza 3:1 (Foulelfmeter) – SC Goldau: Kälin; Bürgi, Suter, Spichtig, Ehrbar; Marini, Huwyler, Bosshart, Villiger; Nuza (87. Inderbitzin), Z. Huser (74. J. Simoni) – Losone Sportiva: Maconi; Brunner, Jelmorini, Tami; Traykov, Kronauer, Cunsolo (74. Minelli), Nunes, Sposito; Covelli, Pierantoni (78. Kukleci) – Verwarnungen: 31. Cunsolo, 37. Kronauer, 44. Sposito, 62. Nunes, 92. Spichtig (alle wegen Foulspiel) - Bemerkungen: 65. Lattenschuss Nuza, Goldau ohne Flückiger, L. Simoni (beide gesperrt).
2. Liga interregional: SC Goldau - Losone Sportiva, 12.05.2012, 18.00 Uhr
Abstiegsbedrohte Tessiner gastieren auf dem Sportplatz Tierpark
pfr. Mit Losone Sportiva trifft ein abstiegsbedrohtes Team am Samstag auf den Sport Club Goldau. Die Tessiner liegen auf dem zweitletzten Platz und brauchen dringend Punkte. Auf diese sind jedoch auch die Goldauer angewiesen. Nach der Niederlage in Emmenbrücke ist der Vorsprung auf die Verfolger kleiner geworden.
Ohne Captain Flückiger
Der SC Goldau musste am letzten Spieltag in Emmenbrücke eine bittere Niederlage einstecken. Gegen den FC Emmenbrücke verlor der SC Goldau mit 2:1. Da der Goldauer Captain Olivier Flückiger nach rund 40 Minuten und einem Notbremse-Foul vom Schiedsrichter die Ampelkarte sah, wird der Goldauer Captain seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Losone Sportiva fehlen. Die Goldauer schafften in Emmenbrücke jedoch auch mit zehn Mann den Ausgleich, verloren das Spiel aber in der Schlussviertelstunde. Auch wenn das Resultat schlussendlich unbefriedigend ausfiel, kann die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess mit der Leistung dennoch zufrieden sein. Der Einsatz stimmte und die "Tierpärkler" forderten dem FC Emmenbrücke auch mit einem Mann weniger alles ab.
Losone unter Druck
Die Goldauer brauchen gegen die Tessiner Punkte, um den dritten Tabellenplatz auch weiterhin verteidigen zu können. Ungemütlicher ist die Lage indes für Losone Sportiva. Die Tessiner spielen eine schwache Saison und liegen auf dem zweitletzten Platz. Zwar liegt Losone nur einen Punkt hinter dem FC Ruswil und einem Nichtabstiegsplatz, dennoch können die Südschweizer mit dem Gezeigten in dieser Saison nicht zufrieden sein. Bisher konnte Losone erst vier Spiele gewinnen. Immerhin zeigten die Tessiner im letzten Spiel eine kleine Aufwärtstendenz. In Ibach gewann die Mannschaft von Trainer Stefano Jelmorini mit 1:0. Es war dies der erste Sieg seit dem 6. November 2011. Losone Sportiva reist ausgeruht nach Goldau, denn das Spiel am letzten Wochenende gegen den FC Sursee musste infolge Dauerregens verschoben werden.
2. Liga interregional: FC Emmenbrücke - SC Goldau 2:1 (1:0)
Unglücklicher Goldauer Fussballabend
pfr. Bereits am Freitagabend traf der SC Goldau auf den FC Emmenbrücke. Die Goldauer verloren mit 2:1. Captain Flückiger musste nach 38 Minuten und einem Notbremsefoul das Feld verlassen. Der FC Emmenbrücke ging mit dem fälligen Elfmeter 1:0 in Führung. Doch auch mit zehn Mann war der SC Goldau den Gastgebern ebenbürtig. Nuza traf in der zweiten Halbzeit zum verdienten Ausgleich. Der FC Emmenbrücke konnte seine nummerische Überzahl in der 73. Minute doch noch ausnützen. Nzita entschied das Spiel für seine Farben.
Nur das Tor fehlte
Der SC Goldau startete stark in die Partie. Nur gerade vier Minuten waren gespielt, als Marini den am Strafraum anbrausenden Bosshart mit einem Querpass bediente. Bosshart fackelte nicht lange und prüfte den Emmenbrückner Torhüter Barmettler. Barmettler reagierte stark und parierte den Schuss mit dem Fuss. Die Goldauer waren überlegen und spielerisch die stärkere Mannschaft. Nur das Tor fehlte. Nuza knallte in der 17. Minute einen Freistoss aus 18 Metern an die Latte! Und die nächste Goldauer Grosschance liess nicht lange auf sich warten. Bossharts Schuss wurde von Captain Wymann abgeblockt, der Abpraller prallte wiederum an das Bein von Zeno Huser. Mit viel Glück konnte Torhüter Barmettler diesen Ball aus kurzer Distanz abwehren (31.). Die Goldauer Führung schien nun nur noch eine Frage der Zeit. Der FC Emmenbrücke bekundete grosse Mühe im Spielaufbau und operierte meist mit langen Bällen. Die einzige Gefahr für den SC Goldau waren Konter, auf welche das Heimteam lauerte.
Rote Karte gegen Flückiger
Und genauso ein Konter brachte die spielentscheidende Szene: Ein weiter Abkick von Torhüter Barmettler gelangte zu Molitierno. Molitierno konnte alleine auf den Goldauer Torhüter Andy Kälin ziehen. Flückiger stoppte den Stürmer des FC Emmenbrücke in letzter Sekunde. Allerdings war die Intervention des Goldauer Captains nicht regelkonform. Flückiger kassierte für die Notbremse die Rote Karte. Da die Aktion im Strafraum stattfand, erhielt der FC Emmenbrücke einen Elfmeter. Dusko Ostojic brachte seine Mannschaft - entgegen dem Spielverlauf - mit 1:0 in Führung (39.).
Nuza mit dem Ausgleich in Unterzahl
Ein schlechter Lohn für einen bis dahin stark spielenden SC Goldau. Doch die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess war auch mit einem Mann weniger nicht schlechter. Der FC Emmenbrücke vermochte seine nummerische Überzahl nicht auszunutzen. Fast wäre den Gästen der Ausgleich noch vor der Pause gelungen. Zeno Huser, von Marini herrlich freigespielt, umkurvte Torhüter Barmettler, scheiterte mit seinem Abschluss aber an einem Verteidiger des FC Emmenbrücke. Nach dem Seitenwechsel fiel der hochverdiente Ausgleich doch noch: Zeno Huser legte einen Ball mustergültig auf seinen Sturmpartner Shkembim Nuza ab. Nuzas Flachschuss aus 18 Metern passte genau in die Ecke.
Entscheidung durch Einwechselspieler
Das Spiel mit zehn Mann zehrte beim SC Goldau jedoch an den Kräften. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen nun die Luzerner ins Spiel. Nach dem Ausscheiden von Flückiger spielten die Goldauer mit nur noch drei Verteidigern, was dem Heimteam viel Raum bot. Doch zu klaren Torchancen kam die Mannschaft von Trainer Goran Pekas selten. Zu viele Fehlpässe schlichen sich auch in Überzahl in den Spielaufbau ein. Dennoch gelang dem FC Emmenbrücke die Entscheidung. Mit ihrem schönsten Angriff des gesamten Spiels, entschieden die Luzerner die Partie zu ihren Gunsten: Vasko Ostojic preschte auf der rechten Seite vor, seine präzise Flanke fand den nur wenige Minuten vorher eingewechselten Nzita. Mit einem sehenswerten Kopfball versenkte Nzita den Ball im Netz (73.). Der SC Goldau konnte auf diesen neuerlichen Rückstand nicht mehr reagieren. Die Gäste waren mit den Kräften am Ende. Trotz dieser Niederlage darf der Mannschaft von Trainer Bruno Spiess ein dickes Kompliment ausgesprochen werden. Trotz mehr als 50 Minuten in Unterzahl war der SC Goldau dank vorbildlichem Einsatz jedes Spielers ein mehr als ebenbürtiger Gegner und hätte in Emmenbrücke zumindest ein Unentschieden verdient gehabt.
Fussball, 2. Liga interregional: FC Emmenbrücke - SC Goldau 2:1 (1:0)
Gersag, 120 Zuschauer, SR A. Mergim, Schlieren - Tore: 39. Dusko Ostojic 1:0 (Foulelfmeter), 56. Nuza 1:1, 73. Nzita 2:1 - FC Emmenbrücke: Barmettler; Kokanovic, Wymann, Paulino, V. Ostojic; Greter (69. Nzita), Barbarez (55. Lukic), Kunz, Pekas; D. Ostojic, Molitierno (86. Elezi) - SC Goldau: Kälin; Villiger, Flückiger, Suter, Ehrbar; Marini, Huwyler, Bosshart, K. Huser (79. L. Simoni); Nuza, Z. Huser - Verwarnungen: 24. Molitierno, 70. Huwyler, 76. Paulino (alle wegen Foulspiel), 87. Kokanovic (Reklamieren), 89. Lukic (Unsportlichkeit) - Bemerkungen: 17. Lattenschuss Nuza, 38. Rote Karte gegen Flückiger (Notbremse), FC Emmenbrücke ohne Tschopp (verletzt), SC Goldau ohne J. Simoni (2. Mannschaft).
2. Liga interregional: FC Emmenbrücke - SC Goldau, 04.05.2012, 20.00 Uhr
Angriff auf den zweiten Platz!
pfr. Der SC Goldau spielt am Freitag in Emmenbrücke. Nach zwei Siegen in Folge peilt die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess gegen den FC Emmenbrücke den dritten Sieg in Folge an. Mit weiteren drei Punkten würden die "Tierpärkler" den Druck auf das zweitplatzierte Hergiswil weiter erhöhen.
FC Emmenbrücke seit zwei Spielen ohne Punkte
Nach einem starken Start in die Rückrunde mit 13 Punkten aus den ersten fünf Spielen, läuft es dem FC Emmenbrücke seit zwei Spielen überhaupt nicht mehr. Gegen den FC Ibach setzte es eine 1:4 Niederlage ab, ebenso deutlich war das Resultat am letzten Spieltag gegen den FC Sursee. Der FC Emmenbrücke verlor auswärts mit 3:0. Die Mannschaft von Trainer Goran Pekas braucht deswegen gegen den SC Goldau dringend ein Erfolgserlebnis, um in der Tabelle nicht weiter nach unten abzurutschen.
Goldau peilt den dritten Sieg in Folge an
Ganz anders ist die Gemütslage zurzeit in Goldau. Die "Tierpärkler" haben ihre letzten beiden Spiele gewonnen, und sind dank Punktverlusten des zweitplatzierten FC Hergiswil bis auf zwei Punkten an die Nidwaldner herangekommen. Mit einem Sieg - und Schützenhilfe vom FC Aegeri, welcher am Freitag gegen den FC Hergiswil spielt, könnte der SC Goldau schon am Freitagabend auf den zweiten Platz vorstossen.
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Hier werden die Spielvorschau-Berichten über die 1. Mannschaft der SC Goldau publiziert.
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